Stage 2: Define User Experience

Wo Nutzer:innen komplexe Systeme intuitiv bedienen können müssen und Fehler minimiert werden sollen, ist die Investition in gute User Experience unabdingbar. Ein nutzerzentrierter Designprozess analysiert systematisch Nutzungskontext und Bedürfnisse, definiert Aufgaben, Nutzerrollen und Workflows und leitet daraus passende Prototypen ab. Das sorgt für fundierte Entscheidungen, reduziert Fehlentwicklungen und schafft praxistaugliche Produkte mit hoher Usability.

Nutzungskontext

Nutzungskontext

In der Analyse des Nutzungskontexts legen wir den Grundstein für ein spezialisiertes und optimal nutzungszentriertes Bedienkonzept. Dabei untersuchen wir gezielt Funktion und Bedienung bestehender Systeme im realen Arbeitsumfeld. Wir beobachten Nutzer:innen direkt an ihrem Arbeitsplatz und führen Interviews mit Nutzenden verschiedener Kompetenzebenen, um deren tatsächlichen Bedürfnisse zu verstehen. Die aktuelle Softwarequalität wird mit ISO-Fragebögenerfasst. Ergänzend organisieren wir Workshops mit den Fachabteilungen des Herstellers, um die Anforderungen aller Stakeholder an die Bedienung des Systems zu erfassen. So entsteht eine belastbare Basis für fundierte Konzept- und Designentscheidungen.

Prototyping

In dieser Phase definieren wir die Nutzungsanforderungen und entwickeln die Informationsarchitektur. Aufgaben werden erfasst, den Benutzer:innenrollen bzw. Personas zugewiesen und in strukturierten Workflows und Szenarios organisiert.
Mithilfe von Paper Prototyping werden erste Ideen entwickelt und mit Wireframing klickbaren Prototypen umgesetzt, in User Stories verpackt und iterativ verbessert.

So entsteht ein Interface, das intuitivlogisch aufgebaut und leicht erlernbar ist. Nutzer:innen können Prozesse sicher überwachen, Parameter anpassen, Meldungen schnell erfassen und Störungen effizient beheben – unterstützt durch klar strukturierte Statistik- und Diagnosedaten. So entsteht für alle eine positive User Experience – mit echtem Joy of Use.

Testing

In strukturierten Usability-Tests überprüfen wir das Bedienkonzept mit ausgewählten Nutzer:innen – also genau den Personen, die Tag für Tag mit den Maschinen arbeiten. Dabei bearbeiten sie in einer Interviewsituation vordefinierte Aufgabensequenzen, während wir ihr Verhalten beobachten und per Thinking Aloud Einblicke in ihre Wahrnehmung erhalten. Ergänzend nutzen wir wieder die standardisierten ISO-Fragebögen, um die Usability-Verbesserung messbar zu machen und zusätzliches Optimierungspotenzial zu erfassen, das in die nächste Iteration einfließen kann. So entsteht schrittweise die bestmögliche Nutzererfahrung.

Ergebnis

Am Ende des Projektabschnitts steht ein klar strukturiertes und an die Bedürfnisse Ihrer Nutzer:innen angepasstes Bedienkonzept: eine durchdachte Informationsarchitektur, klickbare Prototypen und belastbare Usability-Testergebnisse. Damit haben Sie eine fundierte, praxiserprobte Grundlage in der Hand, auf der die konkrete Gestaltung der Bedienoberfläche aufbauen kann.

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